📷 Image: Wikimedia Commons
Leitmeritz concentration camp
Außenlager des KZ Flossenbürg
Das KZ-Außenlager Leitmeritz befand sich in der Nähe von Litoměřice in Tschechien und war das größte Außenlager des KZ Flossenbürg. Es wurde 1944 errichtet und bis 1945 betrieben. Etwa 18.000 Häftlinge wurden dort in Zwangsarbeit eingestellt, von denen etwa 4.500 starben. Die Anlage war Teil des Geheimprojekts „Richard“, das unterirdige Produktionsstätten für kriegswichtige Güter schuf. Das Lager wurde in einer ehemaligen Kaserne der Tschechoslowakischen Armee errichtet und mit einem Zaun und Wachtürmen gesichert. Die Häftlinge kamen aus verschiedenen Ländern, darunter Polen, Sowjetunion und Deutschland. Die Todesopfer wurden teilweise in einem Krematorium verbrannt oder in Massengräbern bestattet. Nach dem Krieg wurde das Lagerkrematorium als Gedenkstätte erhalten. Besucher können die Gedenkstätte im ehemaligen Lagerkrematorium sowie den Pietní Park besuchen. Eine Skulptur von Jiři Sozanský und eine Dauerausstellung im Gedenkstättenkomplex Theresienstadt erinnern an die Opfer. Der Dokumentarfilm „Todeszug in die Freiheit“ dokumentiert die Befreiung eines Transportes durch die tschechische Bevölkerung.
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- Art
- Konzentrationslager, Bergwerk, Endlager, U-Verlagerung
- Ort
- Litoměřice
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