📷 Image: Wikimedia Commons
Church of Saint John the Baptist
Kirchengebäude in Tschechien
Der barocke Wallfahrtskirche St. Johannes der Täufer stand ursprünglich südlich der Gemeinde Kočov auf dem Tachov. Er war ein beliebter Ort für religiöse Prozessionen, doch nur das Torso der Zerstörung blieb erhalten. Seit 1992 ist die Ruine des großzügigen Gotteshauses als kulturelle Denkmal der Tschechischen Republik geschützt. Die erste Kapelle existierte vermutlich schon im 11. Jahrhundert. Im 13. Jahrhundert wurde vermutlich der Kirche St. Johannes der Täufer errichtet, deren Baumeister möglicherweise deutsche Bergleute waren. Die barocke Kirche wurde zwischen 1728 und 1732 im Auftrag des Grafen Václava von Sinzendorf gebaut. Die Innenausstattung entstand unter anderem durch den Maler V. S. Schmidt aus Planá. 1781 wurde die Kirche aufgrund josefinscher Reformen geschlossen, doch 1801 fügte der Rektor der Planá Schule, Karel Okl, ein Oratorium von Joseph Haydn hinzu. Die Ruine liegt in der Siedlung Sankt Johann, die im Jahr 1921 noch 92 Einwohner hatte, heute aber ausgestorben ist. Sie wurde stark beschädigt, als die Kämpfe im Zweiten Weltkrieg endeten. 2000 wurde die Kirche für den Film „Z pekla štěstí 2“ in eine „verdammte Sluj“ umgebaut, wobei die letzten Reste der barocken Malerei zerstört wurden. Nach dem Drehen stürzte ein großer Teil der Kuppel ein.
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- Art
- Kirchengebäude, Kirchenruine
- Ort
- Janov
- Erbaut
- 1800
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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