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Hörsingen
Ortsteil von Oebisfelde-Weferlingen
Hörsingen ist ein Ortsteil der Stadt Oebisfelde-Weferlingen im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt etwa 8 km südöstlich von Weferlingen, zwischen dem Lappwald und dem Drömling. In der Nähe befindet sich der Hödinger Wald, in dem das aufgegebene Dorf Nievoldhagen steht. Zu den historischen Wohnplätzen der Gemeinde zählen Stemmerberg und Ziegelei. Hörsingen wurde erstmals 1112 erwähnt und war bis 1261 ein weiteres Mal in der Gegend genannt. Von 1994 bis 2005 war der Ort Teil der Verwaltungsgemeinschaft Weferlingen, bis die Gemeinden 2010 zur neuen Stadt Oebisfelde-Weferlingen vereinigt wurden. Seitdem ist Hörsingen ein Ortsteil der Stadt und hat eine Ortschaftsverfassung nach dem Gesetz der Gemeindeordnung Sachsen-Anhalt. In Hörsingen steht die evangelische St.-Stephanus-Kirche, die eine romanische Architektur besitzt und eine Glocke aus dem 12. Jahrhundert aufweist, die zu den ältesten erhaltenen Kirchenglocken Deutschlands gehört. Das Kirchenschiff wurde 1683 barock umgebaut. In der Umgebung des Ortes gibt es zudem eine ehemalige Emmauskapelle, die heute profan genutzt wird. Die Verbindung zur Bundesstraße 1 und der Bahnstrecke Haldensleben–Weferlingen ist gut ausgebaut.
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- Art
- Ortsteil
- Ort
- Oebisfelde-Weferlingen
- Seehöhe
- 141 m
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