Gross-Köln
ehemaliges Varieté-Theater in der Friesenstraße in Köln, 1912 eröffnet, im 2. Weltkrieg zerstört
Groß-Köln war ein Varietétheater in der Altstadt-Nord von Köln, das in der Friesenstraße 44/46 stand. Es wurde 1912 eröffnet und war Teil der kulturellen Landschaft der Stadt. Das Gebäude entstand auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei Cölner Bürgerbräu Josef Waßmann und beherbergte neben dem Theater auch Gastronomiebetriebe. Das Theater war bekannt für seine niedrigen Eintrittspreise und wurde zum ersten großen Volksvarieté Kölns. Es war besonders für seine Karnevals- und Herbstrevuen bekannt, die zu den großen Ereignissen der Stadt zählten. Die Kneipe Klein Köln, die 1926 eröffnet wurde, war ein weiterer bekannter Ort in der näheren Umgebung. Besucher konnten in Groß-Köln verschiedene Shows genießen, darunter die Revue „Die Fastelovendsprinzessin“ und die Heimatrevue „Die Rutschbahn“. Die Bühne bot eine Mischung aus lokalem Kölner Leben und großstädtischer Unterhaltung. Die Räume waren für das Publikum zugänglich, und die Atmosphäre war geprägt von der kulturellen Vielfalt der Stadt.
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- Art
- Theatergebäude, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk, Theatersaal
- Ort
- Köln
- Adresse
- Friesenstraße 44/46, Köln
- Architekt
- Carl Moritz
Nearby
- Friesentor156 m
- Kapelle St. Joseph224 m
- Löwenbrunnen201 m
- Theater Kaiserhof176 m
- Luisenhof-Varieté306 m
- Kloster St Apern323 m
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