Rejchartice

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Moravskoslezský krajBezirk Moravskoslezský kraj

Rejchartice

ehemalige Gemeinde in Tschechien

Rejchartice, deutsch Reigersdorf, ist ein Ortsteil der Gemeinde Dvorce in der Region Bruntál im Norden der Tschechischen Republik. Das Dorf liegt sechs Kilometer nordöstlich von Moravský Beroun und ist Teil des Okres Bruntál. Es erstreckt sich im Niederen Gesenke am Oberlauf des Reigersdorfer Bachs und wird von mehreren Berggipfeln umgeben, darunter der Höllenberg und der Wachberg. Die Gemarkung umfasst mehrere Bäche und ist von verschiedenen Nachbarorten umschlossen, darunter Dvorce, Budišov nad Budišovkou und Moravský Beroun. Das Dorf wurde im 13. Jahrhundert gegründet und war bis ins 19. Jahrhundert ein bedeutender Ort mit Landwirtschaft, einer Schule und einer Kapelle. 1870 wurde eine Kirche dem hl. Antonius von Padua geweiht, und 1898 verlief eine Schmalspurbahn durch das Dorf. Im Zuge der nationalsozialistischen Herrschaft wurde Reigersdorf 1938 dem Deutschen Reich zugesprochen, doch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es von der tschechischen Bevölkerung neu besiedelt. 1968 wurde das Dorf fast vollständig abgesiedelt und abgebrochen, wodurch es heute fast unbewohnt ist. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Beutelskapelle nördlich des Dorfes und das ehemalige Krumpholz-Kreuz. Die ehemalige Kirche und eine Windmühle wurden abgerissen, während die Kapelle und das Kreuz erhalten blieben. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Entwicklung der Region und der Herrschaften verbunden, die über Jahrhunderte die Dorfstruktur und -entwicklung beeinflussten.

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Art
Wüstung, Gemeindeteil in Tschechien, Katastralgemeinde in Tschechien
Ort
Dvorce u Bruntálu

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