Landkreis Anhalt-BitterfeldBezirk Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Friedersdorf

Ortsteil der Gemeinde Muldestausee

Friedersdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Muldestausee im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt zwischen Bitterfeld und Wittenberg, an der B 100, etwa fünf Kilometer östlich von Bitterfeld. Die Gemarkung umfasst 439 Hektar und hat etwa 1700 Einwohner. Seit 1997 ist Friedersdorf mit Mühlbeck als erstes deutsches Buchdorf bekannt. Friedersdorf erhielt 1996/1998 den zweiten Platz im Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“. Die Gemeinde war bis 1815 Teil des kursächsischen Amts Bitterfeld und wurde 1816 dem Kreis Bitterfeld zugeteilt. 1997 wurde die 775-Jahr-Feier begangen, und 1990 wurden Teile des Muldestausees zum Naturschutzgebiet erklärt. 2010 wurde Friedersdorf zur Einheitsgemeinde Muldestausee eingemeindet. Der Ort ist bekannt für seine Natur- und Kulturdenkmäler, darunter die evangelische Kirche mit Flügelaltar aus dem 16. Jahrhundert, das Technische Denkmal Dampfspeicherlokomotive und das Naturdenkmal Steinberg. Der Muldestausee, der durch den Tagebau entstand, prägt die Landschaft. Die Dorfverschönerung 1934 führte zur Pflanzung von Linden, und die Friedersdorfer Ziegelwerke, gegründet 1889, wurden 1967 geschlossen.

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Art
Ortsteil
Ort
Muldestausee
Seehöhe
86 m

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