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Linzer Landhaus
Sitz des Oberösterreichischen Landtages
Das Linzer Landhaus ist ein historisches Gebäude in Linz, das zwischen 1568 und 1658 in mehreren Baustufen errichtet wurde. Es diente ursprünglich als Sitz der oberösterreichischen Landstände und ist heute Sitz des Oberösterreichischen Landtages. Das Gebäude wurde nach einem Großbrand im Jahr 1800 wieder aufgebaut und erhielt klassizistische Fassaden. Es umfasst drei Innenhöfe, eine Tordurchfahrt und einen repräsentativen „Steinerne Saal“, der als historischer Versammlungsraum der Landstände gilt. Das Landhaus ist ein bedeutendes kulturelles und historisches Zentrum, das bis heute als Sitz des Landtages fungiert. Es beherbergt Sitzungsräume wie den Brauner Saal und das Regierungssitzungszimmer. Die Gebäudekomponenten wurden durch verschiedene Baustile geprägt, darunter Renaissance, Barock und Rokoko. Die umfassende Sanierung im Jahr 2006 bis 2009 führte zur Neugestaltung des Landhausparks und zum Bau eines Bürgerservice-Centers im Eingangsbereich. Um das Landhaus herum erstrecken sich Park- und Gartenanlagen, die die Promenade umrahmen. Die Fadingersäule, das Hessendenkmal und das Denkmal für Adalbert Stifter sind Teil der Umgebung. Vor dem Südportal befindet sich der Glockenring, der an die Pummerin erinnert, die 1952 vor dem Landhaus stand. Die Steinbogenbrücke aus der Barockzeit wurde 2009 wieder freigelegt und verbindet das Landhaus mit der südlichen Vorstadt.
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- Art
- Gebäude
- Ort
- Linz
- Adresse
- Landhausplatz 1, 4021 Linz
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Nearby
- Glockenring der Pummerin9 m
- Landhausbrücke15 m
- Minoritenkirche, Linz36 m
- Planetenbrunnen42 m
- Schutzengelapotheke, Linz65 m
- Bürgerhaus, Baderhaus65 m
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