📷 Image: Wikimedia Commons
Greifensteine
Felsformation im mittleren Erzgebirge
Die Greifensteine sind eine Felsformation im Erzgebirge, genauer gesagt im Geyerschen Wald zwischen Ehrenfriedersdorf, Geyer, Jahnsbach und Thum. Sie bestehen aus sieben Granitfelsen, wobei der höchste 731,7 m ü. NHN erreicht. Die Formation entstand durch geologische Prozesse und wurde durch Steinbrucharbeiten abgeflacht. Die Felsen sind ein Teil der Stadt Ehrenfriedersdorf im sächsischen Erzgebirgskreis. Die Greifensteine sind besonders wegen der Naturtheater-Veranstaltungen und der historischen Bedeutung bekannt. Die Burg Greifenstein wurde um 1200 errichtet und wurde urkundlich 1349 bis 1372 erwähnt. Die Funde aus dem 12. bis 15. Jahrhundert zeigen, dass die Region besiedelt war. Der Burgstall wurde 1971 als Bodendenkmal eingetragen. Die Region ist auch für den Zinnbergbau bekannt, der bis 1990 betrieben wurde. Auf den Greifensteinen können Besucher die Stülpner-Höhle, den Aussichtsfelsen und das Besucherbergwerk Zinngrube Ehrenfriedersdorf besuchen. Die Felsen sind Teil des UNESCO-Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Die Umgebung umfasst den Greifenbachstauweiher, das Hormersdorfer Hochmoor und den Röhrgraben. Die Felsen sind auch ein bekannter Fundort für verschiedene Minerale und ihre Varietäten.
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- Art
- Berg, Naturdenkmal in Deutschland
- Ort
- Ehrenfriedersdorf
- Denkmalstatus
- Naturdenkmal in Sachsen
- Seehöhe
- 732 m
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