Krypta unter dem Nörten-Hardenberger Stiftsplatz
Krypta in Nörten-Hardenberg, nach archäologischer Auswertung wieder verfüllt
Die Stiftskrypta Nörten liegt am Stiftsplatz in Nörten-Hardenberg, südlich der St.-Martins-Kirche. Sie wurde 2014 bei Baumaßnahmen entdeckt und ist Teil der historischen Entwicklung des Ortes, der bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. Die Krypta entstand um 1130 als romanischer Bau unter einer Kirche des Petersstifts und wurde im gotischen Stil umgebaut. Sie wurde 1626 während des Dreißigjährigen Krieges durch Brand zerstört und mit Schutt verfüllt. Die Ausgrabung 2014 ergab Reste der Krypta mit einer Länge von etwa 16 Metern und einer Breite von rund 7 Metern. Die Mauerreste aus rotem Sandstein und Travertin zeigen einen guten Erhaltungszustand. In der Krypta wurden Fundamente, Fensteröffnungen, ein Altarbereich und ein Sakramentenhäuschen freigelegt. Die Ausgrabung ermöglichte Einblicke in die Baugeschichte und die Nutzung der Krypta als unterirdischer Kirchenraum. Die Krypta ist ein bedeutendes archäologisches Fundstück, das die Geschichte des Bistums Hildesheim und der Region widerspiegelt. Sie ist Teil der Stiftskirche Nörten und wurde nach dem Brand 1626 verfüllt. Die Ausgrabung zeigte, dass die Krypta als Fundament für eine spätere Kirche diente. Die Entdeckung gilt als Sensation und hat eine hohe wissenschaftliche Bedeutung.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Nörten-Hardenberg
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