Mariánské Údolí

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Mariánské Údolí

Mariánské Údolí ist eine Teilgemeinde von Hlubočky im Okres Olomouc. Es liegt im Katastralgemeinde Hlubočky mit einer Fläche von 4,69 km². Die ehemalige Werkstadt der Eisenwerke der Aktiengesellschaft Moravia war ursprünglich Teil von Velká Bystřice und wurde 1846 zur Gemeinde Mrsklice/Nirklowitz (Mrsklesy). 1956 wurde sie mit Hlubočky vereinigt und 1974 sowie 1976 auch Posluchov und Hrubá Voda eingegliedert. Die Gemeinde hatte 1974 insgesamt 3.014 Einwohner und 886 Häuser. Die Region ist bekannt für ihre historischen Bergbauaktivitäten, die ab dem 12. Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert andauerten. Im 19. Jahrhundert entstand die Eisenhütte Marienthal, die zur Aktiengesellschaft Moravia gehörte. Die Eisenwerke wurden 1827 gegründet und 1845 an Salomon Mayer verkauft. Die Eisenbahnhaltestelle wurde 1873 errichtet und 1914 als Personenbahnhof in Betrieb genommen. Die Gemeinde war auch Ausgangspunkt für Wanderwege, die bis in die Umgebung von Hrubá Voda reichten. Im Mariánském Údolí gab es eine Schule, die 1873 gegründet wurde und bis 1911 als eintrittsweise Schule existierte. Die Gemeinde hatte auch einen Postamt, das 1877 in Betrieb genommen wurde. Die Region war zudem ein Zentrum für touristische Aktivitäten, mit Wanderwegen und einer Schneeschleuderbahn, die 1907 eröffnet wurde. Die touristischen Angebote umfassten auch eine Fabriksrestauration und verschiedene Gasthäuser.

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Art
Gemeindeteil in Tschechien
Ort
Hlubočky

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