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Lidéřovice
Lidéřovice ist eine Dorfteil der Gemeinde Peč im Okres Jindřichův Hradec im Südmährischen Land. Sie liegt 1,6 Kilometer nordwestlich von Peč in einer Höhe von 504 Metern. Die Dorfteil befindet sich im Tal des Lidéřovického Potoka, eines rechten Zuflusses der Moravské Dyje in der Dačicken Senke. Der Ort hat derzeit 44 Häuser und keine Schule. Die Kinder besuchen die Schule in Dačic oder Českém Rudolci. Die Dorfteil hat eine reiche Geschichte. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1332, als der prager Kreuzritterorden mit roter Stern ein Gotteshaus für den Heiligen Linhart gründete. Im 15. Jahrhundert wurde es zum Teil des česko-rudoleckého Fürstentums. Bis 1548 war es Eigentum des dačickischen Fürstentums, dessen Schicksal bis 1849 mitgeprägt. Die Dorfteil war elektrifiziert, als die Leitung der ZME Brno 1947 angeschlossen wurde. 1945 wurden 248 Deutsche in einer Stunde abgeschoben. In Lidéřovice gibt es eine zweiläufige Kirche des Heiligen Linhart aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Der Kommandantenkirche des Kreuzritterordens mit rotem Stern wurde als Verteidigungsgrabkirche gebaut. 1662 wurde eine Turm mit drei Glocken aus Holz auf einem Steinfundament errichtet. Die Turm und Kirche wurden mit Schindeln gedeckt. Nach einem Blitzschlag im Jahr 1954 brannte die Turm ab, die Kirche blieb unbeschädigt. Vor dem Friedhof steht ein Steinkreuz aus dem Jahr 1847.
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- Art
- Katastralgemeinde in Tschechien, Gemeindeteil in Tschechien
- Ort
- Peč
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