📷 Image: Wikimedia Commons
Borlasbach
Linker Nebenfluss der Roten Weißeritz in Sachsen
Der Borlasbach ist ein linker Nebenfluss der Rote Weißeritz im Osterzgebirge. Er entspringt am Fuße der Paulsdorfer Heide bei Paulshain und fließt in nördlicher Richtung durch Borlas und an Lübau vorbei. Im Ober- und Mittellauf zeigt er eine asymmetrische Talform, wobei die rechte Seite stark bewaldet ist und die linke Seite landwirtschaftlich genutzt wird. Im Unterlauf bildet der Bach eine bis zu 40 Meter tiefe Schlucht. Der Borlasbach ist für seine Besonderheiten im Bereich des Seifengolds bekannt. Dieses Gold wird in geringen Mengen mit dem Wasser an der Basis der Sandsteinschichten ausgespült. Die Goldförderung durch bergmännische Seifenarbeit ist aus dem Jahr 1560 belegt, jedoch nur einmalig. Zudem gab es im 17. und 18. Jahrhundert mehrere Mühlen, die im Laufe der Zeit verschiedene Besitzer und Nutzungszwecke hatten, darunter Bäckereien und Walzenmühlen. Der Borlasbach umfasst mehrere historische Bergwerke, darunter den Kohl-Erbstollen, der 1847 beliehen wurde und bis 1859 in den Berg getrieben wurde. Ein weiteres Bergwerk bei Borlas wurde 1794 in Richtung Südosten getrieben und ist heute verschüttet. Die Umgebung um den Bach ist geprägt von Waldgebieten, landwirtschaftlichen Flächen und historischen Strukturen, die den Flusslauf begleiten.
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- Art
- Fluss
- Ort
- Rabenau
- Seehöhe
- 847 m
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