Schottland, Wales und Nordirland

Edinburgh Zoo

Der Edinburgh Zoo liegt im Stadtteil Corstorphine im Westen von Edinburgh, unweit des Murrayfield-Stadions. Träger ist die Royal Zoological Society of Scotland, eine gemeinnützige Gesellschaft, die 1909 auf Anregung des Edinburgher Rechtsanwalts Thomas Hailing Gillespie gegründet wurde. Das Gelände kaufte der Stadtrat für die Gesellschaft; zuvor lag hier eine Baumschule mit Park, in der unter anderem die Apfelsorten James Grieve und John Downie entstanden. Der Zoo wurde am 4. Februar 1913 gegründet und am 22. Juli desselben Jahres der Öffentlichkeit übergeben; das königliche Statut folgte noch im selben Jahr, das Prädikat „Royal“ nach einem Besuch von König Georg VI. im Jahr 1948. Seit 1986 gehört auch der Highland Wildlife Park bei Kingussie zur Gesellschaft. 2019 zählte der Zoo rund 605.000 Besucher, 2024 etwa 532.000. Auf etwa 33 Hektar waren 2005 rund 1000 Tiere zu sehen. Wegen des kühlen Klimas liegt der Schwerpunkt auf Säugetieren und Vögeln, im Discovery Centre kommen Reptilien und Amphibien hinzu. Bekannt ist der Zoo für seine Pinguine — Königs-, Esels- und Felsenpinguine, deren erste Vertreter im Januar 1914 mit einer Walfangexpedition nach Edinburgh kamen. Einer von ihnen, Sir Nils Olav III., ist Maskottchen der Garde des norwegischen Königs. Zu sehen sind ausserdem die einzigen Koalas Grossbritanniens sowie Helmkasuar, Riesenseeadler und Schwarzstorch; ein Rundweg führt seit Dezember 2007 durch die Voliere der Loris.

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