📷 Image: Wikimedia Commons
La Coupole
Bunkeranlage in Nordfrankreich
La Coupole ist eine Bunkeranlage in der Region Hauts-de-France, nordwestlich von Saint-Omer, im Département Pas-de-Calais. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen als Werk für flüssigen Sauerstoff und als Startbasis für V2-Raketen geplant. Die Anlage war Teil der deutschen Fernraketenprogramme und wurde in den Jahren 1943 und 1944 errichtet. Sie war ein Vorläufer moderner unterirdischer Raketensilos und wurde in mehreren Decknamen geführt, darunter Feldspeicher Nordwest 1 und OT Projekt Nr. 1302. Die Anlage war während des Krieges mehrfach Bombenangriffen ausgesetzt, was den Bau unterbrach und schließlich zum Abbruch führte. Mehr als 1.300 Zwangsarbeiter, darunter Franzosen und sowjetische Kriegsgefangene, arbeiteten an der Baustelle. Die deutsche Militärverwaltung plante, zunächst eine massive Betonkuppel in einem Steinbruch zu bauen und diese dann unterzuhöhlen, um die Anlage zu schützen. Die Bunkeranlage ist heute ein historisches Monument und Teil der Landschaft. Sie liegt in der Nähe von Wizernes und Sottevast, und die Umgebung umfasst Felder und Steinbrüche. Die Anlage bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und ist ein Zeugnis der Technik und Planung der Zeit. Die Räume und Wege der Anlage sind teilweise erhalten und geben Einblick in die damalige Bauweise und Funktionsweise.
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- Art
- Museum, Bunker, Startrampe
- Ort
- Helfaut
- Erbaut
- 1997
- Architekt
- Organisation Todt
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