Zwehrenturm

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Zwehrenturm

Turm in Kassel (Hessen)

Der Zwehrenturm ist ein erhaltenes mittelalterliches Stadttor aus dem Jahr 1330, das heute Teil der Stadtmauer Kassels ist. Er steht gegenüber dem Elisabethhospital am oberen Steinweg, an der Ecke Oberste Gasse und dem Beginn der Frankfurter Straße. Der Turm diente ursprünglich als Tor in Richtung Frankfurt und war bis ins 17. Jahrhundert als Gefängnis für höhere Stände genutzt. Er ist neben dem Druselturm eines der wenigen mittelalterlichen Bauwerke in Kassel. Der Zwehrenturm war ursprünglich ein Stadttor, das 1597 durch das „Neue Tor“ ersetzt wurde. In der Frühen Neuzeit wurde er in die Stadtbefestigung integriert. Im Jahr 1709 wurde er zur Sternwarte umbauen, wobei eine drehbare Kuppel eingerichtet wurde. 1779 verband Landgraf Friedrich II. die Sternwarte mit dem Fridericianum. Die Kuppel wurde abgebrochen und durch einen oktogonalen Observatoriumsraum ersetzt. Die astronomische Sammlung blieb bis 1913 im Turm erhalten. Der Turm wird heute im Museumsbetrieb der Kunsthalle Fridericianum genutzt. Während der documenta 6 im Jahr 1977 wurde ein Teil der Laserinstallation von Horst H. Baumann auf dem Turm aufgebaut. Später wurde die Installation als Laserscape Kassel reaktiviert. Während der documenta 14 2017 stand der Turm als Standort für das Kunstwerk Expiration Movement von Daniel Knorr, das Rauchschwaden erzeugt, die an verschiedene historische Ereignisse erinnern.

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Art
Turm
Ort
Kassel
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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