📷 Image: Wikimedia Commons
Hrádek
Hrádek ist eine kleine Siedlung im Norden des Okres Plzeň-sever, Teil der Stadt Manětín im Plzeňském kraje. Sie liegt auf einem 234,56 Hektar großen Katastralgemeinde und ist drei Kilometer nordöstlich von Manětín entfernt. Die Siedlung befindet sich am westlichen Rand des Naturparks Horní Střela und grenzt im Norden an Stvolny, im Nordosten an Kotanečí, im Osten an Vysočany, im Süden an Brděnec und im Südwesten an Manětín. Die Siedlung hat eine lange Geschichte, wobei die erste schriftliche Erwähnung 1337 datiert. Im 16. Jahrhundert gehörte sie zum Patrimonium von Sychrov und wurde später Teil des rabštejnské Patrimoniums. Bis 1945 war sie Teil der Gemeinde Vysočany und wurde 1960 zur Stadt Manětín eingemeindet. Die Bevölkerung bestand im Jahr 1921 aus 89 Einwohnern, wobei 68 Němen und 21 Čechoslovaken lebten. Im Norden der Siedlung liegen die Seen Malý und Velký Pardouskův rybník sowie der ehemalige Mühle Bartuschkamühle. Westlich davon befindet sich der Pišenický rybník. Im Westen der Siedlung wurde 1964 ein archäologisches Fundplatz entdeckt, der bis 1982 von Evou Soudskou untersucht wurde. Zu den wichtigsten Funden zählt eine bronzen Maskenform, die im Nationalmuseum aufbewahrt wird.
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- Art
- Katastralgemeinde in Tschechien, Gemeindeteil in Tschechien
- Ort
- Manětín
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