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Karl-Pollender-Stadtmuseum
Museum in Werne, Deutschland
Das Karl-Pollender-Stadtmuseum in Werne ist im Alten Amtshaus von 1691 untergebracht und verbindet Stadthistorie mit archäologischen Funden. Es zeigt die Entwicklung der Stadt sowie die Sim-Jü und eine seidene Kasel aus dem 13./14. Jahrhundert. Das Gebäude wurde 1691 als Amtshaus errichtet und im 19. Jahrhundert als „Homann’sches Haus“ übernommen. 1962 wurde das erste Museum eingerichtet, und 1977–80 folgte eine vollständige Renovierung. Das Museum umfasst fast 1.000 m² und ist auf vier Etagen verteilt. Im Keller gibt es eine kindgerechte Ausstellung zur Vor- und Frühgeschichte, im Erdgeschoss wird das mittelalterliche Werne gezeigt, und im ersten Obergeschoss die Entwicklung bis zur Neuzeit. Im zweiten Obergeschoss finden Vorträge und Aktivitäten statt. Die Westfälische Stube präsentiert den Simon-Juda-Markt, und im Anbau ist die seidene Kasel ausgestellt, die 1995 in einem Grab gefunden wurde. Vor Ort können Besucher die Kirchenkanzel mit Gemälden aus der Christophoruskirche sowie den Museumsgarten und die Wärmehäuschen erkunden. Die kleinen Fachwerkhäuser aus dem 14. Jahrhundert um den Kirchplatz wurden als Spieker genutzt und sind heute Teil des Museums. Die Ausstellungen decken Themen wie Landwirtschaft, Webstühle und Kaiserzeitzimmer ab.
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- Art
- Heimatmuseum
- Ort
- Werne
- Erbaut
- 1962
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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