Saaldorf-Surheim
Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land in Deutschland
Saaldorf-Surheim liegt im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land, nördlich von Freilassing und angrenzend an Österreich. Die Gemeinde besteht aus zwei Hauptorten, Saaldorf und Surheim, wobei Surheim an der Sur gelegen ist. Die Gemeindeverwaltung ist in Saaldorf ansässig und umfasst 55 Gemeindeteile. Das Gebiet grenzt im Süden an Freilassing und Ainring, im Westen an Teisendorf und Petting sowie im Norden an Laufen. Die Salzach bildet die östliche Grenze und verläuft zugleich als Grenze zu Österreich. Saaldorf und Surheim wurden urkundlich erstmals 788 in der Notitia Arnonis erwähnt. Bis 1803 war Saaldorf Teil der Obmannschaft des Erzstifts Salzburg, bis es mit Surheim an das Fürstentum Salzburg fiel. 1805 kam das Gebiet zu Österreich, wurde 1809/10 an Bayern abgetreten und wurde 1818 zur Gemeinde Saaldorf und Surheim zusammengeschlossen. 1978 wurden die beiden Gemeinden zu Saaldorf und 1994 zum Namen Saaldorf-Surheim vereinigt. Die Gemeinde ist bekannt für das Aperschnalzen, ein Brauch der Schnalzervereinigung Rupertiwinkel, die 1957 in Saaldorf gegründet wurde. Zudem gibt es die Pfarrkirche St. Martin in Saaldorf und die Pfarrkirche St. Stephanus in Surheim, beide im Neobarock errichtet. In Surheim steht auch die Kirche St. Johann Baptist aus dem Jahr 1273. Die Gemeinde beherbergt zudem das Naturschutzgebiet Abtsdorfer See mit dem Feuchtgebiet Haarmoos.
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- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Berchtesgadener Land
- Seehöhe
- 449 m
Nearby
- Burgstall Steinbrünning2.0 km
- Schloss Triebenbach4.1 km
- Cultural heritage D-1-8043-0128 in Laufen (Salzach)4.1 km
- Cultural heritage D-1-8143-0195 in Ainring4.8 km
- Schloss Adelstetten4.8 km
- Abtsdorfer See4.8 km
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