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Weißig am Raschütz

Ort in Deutschland

Weißig am Raschütz ist ein Ortsteil von Lampertswalde im äußersten Norden des Landkreises Meißen in Sachsen. Der Ort liegt am Nordrand der Großenhainer Pflege in einer sanften Hügellandschaft an der Grenze zum Westlausitzer Bergland. Südlich des Ortes befindet sich das Waldgebiet Raschütz, das den Namen des Ortes vermutlich inspiriert hat. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Erwähnt wurde Weißig erstmals 1398 als Wissok. Im Jahr 1875 wurde der Name in Weißig am Raschütz geändert. Im 16. Jahrhundert war der Ort mehrfach von Pestepidemien und Großbränden betroffen. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort 1945 schwer zerstört. 1994 wurde Weißig mit anderen Orten zur Landgemeinde Weißig am Raschütz zusammengeschlossen. 2012 wurde der Ort in Lampertswalde eingemeindet. In Weißig am Raschütz gibt es mehrere historische Baudenkmäler. Das Weißiger Forsthaus, ein dreigeschossiges Putzbauwerk aus dem Jahr 1804, steht im südlichen Teil des Dorfes. In der Dorfstraße 11 befindet sich ein Wohnstallhaus aus dem Jahr 1893. In der Hauptstraße 17 steht ein Fachwerkbau aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im Norden des Dorfes ist eine Turmholländermühle aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu finden.

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Art
Ortsteil
Ort
Lampertswalde
Seehöhe
152 m

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