Deutschordenskommende St. Gilles

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Deutschordenskommende St. Gilles

Kloster in Deutschland

Die Deutschordenskommende St. Aegidius war ein Kloster des Deutschen Ordens in Aachen, das sich in der Pontstraße befand und von der Barbarossamauer begrenzt wurde. Die Anlage war Teil der Kommenden der Ballei Biesen und wurde im 13. Jahrhundert als Stiftung übertragen. Sie war bis 1802 bestehend und wurde nach der Säkularisation mehrfach umgebaut, wobei Teile der mittelalterlichen Mauern erhalten blieben. Die Kommende war bis ins 17. Jahrhundert aktiv, als hier Ordensprofessen abgelegt und Feiern stattfanden. Sie überlebte einen Stadtbrand 1656 und wurde im 18. Jahrhundert weiter ausgebaut. Die Anlage war bis 1802 bestehend und wurde nach der Säkularisation in Wohn- und Geschäftshäuser umgewandelt. Die Mauerreste und die ehemalige Kapelle sind heute unter Denkmalschutz. Heute ist das Gebäude ein Restaurant, das einen Teil der Barbarossamauer und der ehemaligen Umfassungsmauern der Kapelle beherbergt. Im Gastraum ist ein 8 Meter langes Mauerstück mit Blend- und Füllmauerwerk sichtbar. Die Begrenzung zum Driescher Gässchen bildet die noch original erhaltene Stadtmauer. Eine Bronzetafel erinnert an die alte Kommende St. Aegidius.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft, In commendam
Ort
Aachen
Erbaut
1320
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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