Augustiner-Chorfrauen-Stift (Mannheim)
ehemaliges Gebäude in Mannheim
Das Augustiner-Chorfrauen-Stift in Mannheim stand im Bereich L 1 und war bis 1805 ein Zentrum für die Schulbildung. Die Ordensschwestern leiteten eine höhere Mädchenschule mit bis zu 300 Schülerinnen. Das Gebäude umfasste fast das ganze Quadrat L 1 und war zweistöckig mit 107 Fenstern. Es wurde 1725 errichtet und diente bis 1805 dem Unterricht der weiblichen Jugend. Die Kirche, die ursprünglich zum Gottesdienst diente, wurde später in ein Museum verwandelt. Die Schule war bis 1805 für 300 Schülerinnen bestimmt, obwohl nur zehn Schwestern den Unterricht führten. Die finanzielle Unterstützung kam durch Spenden und ab 1781 auch von Kurfürst Carl Theodor. Die Schule blieb bis 1898 bestehen, wobei die Kirche als Schulkirche diente. 1898 wurde die Anlage gegen ein Grundstück in der Oststadt getauscht, und die Kirche wurde später als Ausstellungsraum genutzt. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude beschädigt, und bis 2010 stand das Gebäude leer, bis die Universität Mannheim es nutzte. Das Stift war ein bedeutender Bildungsort mit einer Kirche, die bis 1898 als Schulkirche diente. Die Kirche war nicht groß, aber sie war Teil der Anlage. Nach der Profanierung 1898 wurden die sterblichen Überreste der Toten teilweise auf dem Hauptfriedhof beigesetzt. In der Kirche ruhten Personen wie Ursula de Saint Martin und ihre Familie, sowie Anna Wilhelmina von Beveren. Einige Grabmäler wurden später in der Heilig-Geist-Kirche aufgestellt.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Mannheim
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