Altmarkkreis SalzwedelBezirk Altmarkkreis Salzwedel

Schrampe

Ortsteil der Stadt Arendsee (Altmark)

Schrampe ist ein Ortsteil der Stadt Arendsee in der Altmarkkreis Salzwedel. Das Dorf liegt am Nord- und Westufer des Arendsee und wird vom Landgraben Schrampe begrenzt, der als einziger Abfluss des Sees dient. Die Ortschaft umfasst zwei Ortsteile, Schrampe und Zießau, sowie den Wohnplatz Friedrichsmilde. Im Südosten des Dorfes liegen Bültenberg und Pfenningsberg mit Braunkohlevorkommen, während im Südwesten der Fuchsberg mit einer Sandgrube existiert. Schrampe hat eine Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Die Mühle in Schrampe wurde 1375 erstmals erwähnt und gehörte dem Kloster Arendsee. Im 19. Jahrhundert entstand eine Bungalowsiedlung am Arendsee, und die Gemeinde war bis 1989 Teil der 5-km-Sperrzone an der innerdeutschen Grenze. Die Ortschaft war zudem ein Zentrum für Braunkohlenabbau und hatte eine Wassermühle, die bis ins 16. Jahrhundert in Betrieb war. In Schrampe gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten, darunter ein Gedenkstein für die Sperrzone, einen Ortsfriedhof mit Denkmal für Kriegsgefallene und den Iron Curtain Trail, eine Radroute durch das Dorf. Die Ortschaft ist auch für ihre Sanddünen bekannt, die in der Sage des Mehlbergs erzählt werden. Die Gemeinde wurde 2010 in die Stadt Arendsee eingemeindet und ist heute ein Ortsteil der Stadt.

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Art
Ortsteil, Ortschaft
Ort
Arendsee
Seehöhe
22 m

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