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Königinkloster
histor. Kloster in Wien
Das Königinkloster in Wien war ein Klarissenkloster, das um 1580 von Elisabeth von Österreich gestiftet und 1781 aufgelöst wurde. Es lag im heutigen 1. Bezirk und war Teil der Stadtmauer. Die Klosterkirche wurde 1582–1583 erbaut und diente als Grabstätte für Elisabeth, Kaiserin Anna und Kaiser Matthias. Die Gebeine und Herz-Urnen wurden später in andere Gruben übertragen. Das Kloster spielte eine zentrale Rolle in der Geschichte Wiens. Die Aufhebung 1781 führte zur Aufteilung des Geländes: Die lutherische und reformierte Gemeinde erwarben Teile und gründeten die ersten evangelischen Gotteshäuser. Die ehemalige Klosterkirche wurde zur Lutherischen Stadtkirche, wobei die Kirchtürme abgetragen wurden, um das Gotteshaus unsichtbar zu machen. Die Reste des Klostergeländes sind heute Teil des Bezirks Mariahilf. Auf dem ehemaligen Areal stehen heute das Palais Pallavicini, die Pálffy-Palais, die Lutherische und Reformierte Stadtkirche. Das Gebiet wird von der Dorotheergasse, dem Josefsplatz und anderen Straßen begrenzt. Das Dorotheerkloster, ebenfalls aufgelöst, befand sich gegenüber. Die Königsklostergasse in Mariahilf wurde 1887 nach dem Kloster benannt.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Wien
Nearby
- Lutheran City Church16 m
- Gedenktafel für Alfred Formey (Wien, Dorotheergasse 18, Lutherische Stadtkirche)32 m
- Palais Pallavicini37 m
- Reformed City Church43 m
- Palais Pálffy59 m
- Dorotheerkloster63 m
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