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Gerberbastei
Turm in Bautzen
Die Gerberbastei ist ein Teil der historischen Befestigungsanlagen in der Altstadt von Bautzen. Sie lag an der Nordseite der Stadt zwischen Nicolai- und Schülerturm und sicherte den Übergang der Via Regia über die Spree. Die Anlage verbindet den Turm mit dem Zwinger und diente im 16. Jahrhundert als Verteidigungsanlage. Sie wurde von den Loh- und Weißgerbern in der Gerberstraße bewacht und erhielt später den Namen „Siechenbastei“ aufgrund ihrer Nutzung als Krankenhaus während einer Pestepidemie. Die Gerberbastei war bis 1634 ein wichtiger Verteidigungspunkt, wurde aber durch einen Stadtbrand zerstört und erst 1703 wieder aufgebaut. Sie diente im 17. Jahrhundert als Übungsplatz für Schützen und als Unterkunft und Waffenlager. Von 1838 bis 1866 war sie Sportstätte für Lehrer und Schüler. Seit 1917 ist sie Jugendherberge und verfügt über den Titel der ältesten Jugendherberge Sachsens. 1996 wurde das Gebäude grundlegend saniert. Die Gerberbastei bietet einen Blick auf die Altstadt und die Spree. Sie ist mit Schießscharten ausgestattet und verfügt über ein Sandsteinrelief mit dem Bautzener Stadtwappen. Das Langhaus verbindet den Turm mit dem Zwinger, und die Anlage ist Teil der historischen Befestigungsanlagen. Die Umgebung umfasst die Via Regia, die Nicolai- und Schülertürme sowie die inneren Stadtmauern.
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- Art
- Turm
- Ort
- Bautzen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
Nearby
- Cathedral of St Peter, Bautzen138 m
- Kollegiatstift St. Petri, Bautzen139 m
- Nicolaiturm133 m
- Bautzen240 m
- Nicolai cemetery173 m
- Wendish Tower259 m
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