📷 Image: Wikimedia Commons
Altmark
Region im Norden des Landes Sachsen-Anhalt, Deutschland
Die Altmark ist eine historische Region im Norden Sachsen-Anhalts, die sich vom Drawehn im Nordwesten bis zur Elbe im Osten erstreckt. Sie grenzt im Süden an die Magdeburger Börde und im Norden an das Wendland. Die Region wird heute in die Kreise Salzwedel und Stendal unterteilt. Sie umfasst das Norddeutsche Tiefland mit Flüssen wie Jeetze, Milde-Biese-Aland und dem Arendsee sowie die Colbitz-Letzlinger Heide. Die Altmark ist Teil des Altmoränenlands und hat eine komplexe geomorphanische Struktur mit flachen Moränenflächen und tiefen Niederungen. Die Altmark war ein zentraler Ausgangspunkt für die Eroberung der Mark Brandenburg und später des preußischen Staates. Sie war Teil der Kurmark und wurde in sechs Kreise unterteilt. Die Region war im 19. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum der Geschichte und wurde von der Hanse geprägt. Die sieben altmärkischen Hansestädte, darunter Stendal, Gardelegen und Salzwedel, waren reiche Handelsstädte, die bis 1518 Mitglied der Hanse blieben. Die Altmark war auch ein Teil der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen, die an die NS-Zeit erinnert. In der Altmark gibt es vielfältige Landschaften wie die Elbtalniederung, die Wische und die Colbitz-Letzlinger Heide. Die Region ist geprägt von landwirtschaftlich genutztem Tiefland, Wäldern und Heiden. Die Vegetation umfasst Eichen-Buchenwälder und Kiefernwälder, während die Böden stark variieren. Die Altmark ist auch bekannt für den Arendsee, der durch Subrosion entstand. Die Region hat eine reiche Geschichte, die von der Vorgeschichte bis in die Neuzeit reicht und sich in Museen und Vereinen widerspiegelt.
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- Art
- Region, Kulturlandschaft
- Ort
- Altmarkkreis Salzwedel
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