St. Lucius (Werden)

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St. Lucius (Werden)

römisch-katholisches Kirchengebäude in Essen

Die St.-Lucius-Kirche steht im Essener Stadtteil Werden und war ursprünglich eine Filialkirche des Benediktinerklosters Werden. Der Bau begann 995 unter Abt Werinbert und wurde 1063 durch den Kölner Erzbischof Anno II. geweiht. Die Kirche war ursprünglich ein einfacher Saalbau, der um 1100 mit niedrigen Seitenschiffen ausgestattet wurde. Die nördliche Chorwand zeigt noch Reste des ursprünglichen dreistufigen Aufbaus. In der Vorder- und Rückseite des Altars befinden sich seit 1968 Reliefs des Bildhauers Elmar Hillebrand. Die Kirche wurde nach der Säkularisation 1803 als Kornlager und Wohnraum genutzt, bis sie 1957 wiederhergestellt und 1965 neu geweiht wurde. 1985 wurde die Kirche nach Entwürfen von Egon Stratmann gemalt, wobei farbhistorische Unterlagen angewandt wurden. 1991 erhielt das Gebäude ein Bronzeportal von Jürgen Goertz. Die Kirche dient heute hauptsächlich für Kinder- und Schulgottesdienste. Die Kirche besitzt eine fast apsidiale Eingangshalle, die einem festungsartigen Westturm vorgesetzt ist. Zwei kleine Türme über dem Ostjoch flankieren das Chorjoch. In den Nischen der Chorseitenwände sind noch Reste historischer figürlicher Ausmalungen vorhanden. Die Balkendecke wurde 1985 gemäß Entwürfen von Egon Stratmann ausgemalt. Die Kirche ist Teil der Denkmalliste der Stadt Essen und steht im Kontext anderer sakraler Bauten in der Region.

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Art
Filialkirche
Ort
Essen
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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