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The Hunt Museum

Das Hunt Museum in Limerick zeigt die Sammlung der Antiquitätenhändler John und Gertrude Hunt. Es sitzt im ehemaligen Zollhaus der Stadt, einem palladianischen Bau, den der italienische Architekt Davis Ducart 1765 entwarf und der bis 1769 fertiggestellt wurde. Anders als die georgianischen Wohnhäuser der Stadt besteht er aus Kalkstein statt aus rotem Backstein. Die Hunts suchten zu Lebzeiten nach einem dauerhaften Ort für ihre Sammlung, die geschlossen bleiben sollte. 1978 wurde ein erster Teil in einem Ausstellungsraum der heutigen University of Limerick gezeigt. Da der Staat das Angebot der Sammlung ablehnte, hielt der 1974 gegründete Hunt Museums Trust die Bestände; eine Partnerschaft aus Universität, Stadt, Ministerium und örtlichen Unternehmen erwarb schliesslich das Zollhaus und finanzierte den Umbau, den das Office of Public Works 1996 abschloss. Am 14. Februar 1997 eröffnete der damalige Taoiseach John Bruton das Museum. Die Sammlung zählt etwa 2500 Objekte aus Irland und dem Ausland, die ältesten aus dem steinzeitlichen Irland und dem alten Ägypten. Zu sehen sind das Antrim Cross, ein Bronze- und Emailkreuz des frühen 9. Jahrhunderts, die O’Dea-Mitra samt Bischofsstab, Zeichnungen von Picasso, Arbeiten von Jack B. Yeats sowie ein Bronzepferd, das lange als Entwurf Leonardo da Vincis galt. Der Treasury Room versammelt christliche Kunst vom Rosenkranz bis zu Statuen, darunter Arthur Cross und Arthur Chalice, die Cashel Bell und das Hohenzollern-Kruzifix. Von der Modeschöpferin Sybil Connolly sind 45 Textilien erhalten, dazu Skizzen, Briefe und Fotografien.

Opening hours and admission prices change with the season and are therefore not part of this text.

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