Klein Glienicke

📷 Image: Wikimedia Commons

Bezirk Potsdam

Klein Glienicke

Stadtteil von Potsdam

Klein Glienicke ist ein Stadtteil von Potsdam, der sich am Fuße des Wannseer Böttcherbergs befindet. Er liegt zwischen dem Griebnitzsee und der Glienicker Lake, südöstlich der Glienicker Brücke. Der Ort ist durch die Parkbrücke über den Teltowkanal mit Babelsberg verbunden. Die Fläche beträgt 28 Hektar, wobei oft fälschlicherweise nur drei Hektar genannt werden. Der Stadtteil war während der deutschen Teilung eine Exklave der DDR und wurde als „Blinddarm der DDR“ bezeichnet. Klein Glienicke war im frühen 20. Jahrhundert ein beliebter Badeort. 1900 zählte der Ort bereits 137 Häuser. Während der NS-Zeit lebte Kurt von Schleicher hier, der 1934 erschossen wurde. In der DDR war der Ort eine Sondersicherheitszone, wobei nur wenige Bewohner Zugang hatten. 1973 fand hier die letzte erfolgreiche Tunnelflucht der DDR statt. Nach der Wende wurden viele Häuser rückübertragen und wurden saniert. Die Einwohnerzahl schwankte in den 2010er Jahren um etwa 550. In Klein Glienicke gibt es mehrere sehenswerte Bauten, darunter die Schweizerhäuser, die 1863 bis 1887 im Schweizerstil errichtet wurden. Sie sind Teil des UNESCO-Welterbes Berlin-Potsdamer Schlösserlandschaft. Die Kapelle und der Friedhof des Ortes sind ebenfalls im Welterbe enthalten. Die Schweizerhäuser sind ein markantes Merkmal des Stadtteils und symbolisieren die kulturelle Bedeutung des Ortes. Die Umgebung umfasst den Griebnitzsee und den Glienicker Lake, die für Wanderungen und Spaziergänge geeignet sind.

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Art
Siedlungsteil, historisches Dorf
Ort
Babelsberg
Seehöhe
59 m

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