Neuwernsdorf

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Landkreis MittelsachsenBezirk Landkreis Mittelsachsen

Neuwernsdorf

Ortsteil von Neuhausen/Erzgeb.

Neuwernsdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Neuhausen/Erzgeb. im äußersten Süden des Landkreises Mittelsachsen. Der Ort liegt im Übergangsgebiet vom Osterzgebirge zum Mittleren Erzgebirge, eingebettet im oberen Flöhatal. Er grenzt an Rauschenbach, Deutschgeorgenthal, die tschechische Gemeinde Český Jiřetín sowie Cämmerswalde. Die Flöha wird in der Talsperre Rauschenbach gestaut, die 1968 fertiggestellt wurde. Der Ort wurde vermutlich zwischen 1650 und 1670 gegründet, als Katholiken aus Böhmen nach Sachsen kamen. 1963 musste ein Großteil des Ortes der Talsperre weichen. 184 Einwohner wurden umgesiedelt, 23 Wohngebäude wurden abgerissen. Nach der politischen Wende schloss die Stuhlfabrik, die bis zu 200 Arbeiter beschäftigte, und der Ort verlor an Bedeutung. 1994 lebten 151 Einwohner dort, 2008 waren es 130. In Neuwernsdorf gibt es die Talsperre Rauschenbach und den Neuwernsdorfer Wasserteiler. Der Ort ist auch für seine historischen Beziehungen bekannt, etwa durch die Familie Jehmlich, die 1808 die Firma Jehmlich Orgelbau gründete. Fritz Voigt, der letzte Heimkehrer des Ortes nach dem Zweiten Weltkrieg, sammelte lokale Geschichte. Die Gemeinde dokumentiert seit 1957 lückenlose Aufzeichnungen über Cämmerswalde und seine Ortsteile.

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Art
Ortsteil
Ort
Neuhausen/Erzgeb.
Seehöhe
640 m

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