📷 Image: Wikimedia Commons
Kostel Nejsvětější Trojice
Der Ruinenkomplex des Katholischen Gotteshauses Nejsvětější Trojice liegt östlich der Siedlung Hlubočky am Fluss Hluboček in der verlassenen deutschen Berggemeinde Jestřabí (Habicht) im militärischen Bezirk Libavá der Oderských vrší (Unterprovinz des Berggebiets Nízký Jeseník) im Olomouckem Land. Er befindet sich in einem verfallenen Zustand und droht zu stürzen. Umgeben sind die Ruinen von Resten eines Friedhofs. Der Gottesplatz ist aufgrund der militärischen Nutzung ohne Genehmigung der Öffentlichkeit nicht zugänglich, aber während der jährlichen Radtour „Bílý kámen“ ist der Bereich gelegentlich öffentlich zugänglich. Der Gottesbau wurde 1584 oder 1589 errichtet, nachdem die ursprünglich zerstörte Gemeinde wieder besiedelt wurde. Er diente als Pfarrkirche und wurde 1806 renoviert, 1834 sogar mit drei Altären ausgestattet. Die Pfarrkirche umfasste auch heute bereits verlorene Dörfer wie Nepřívaz und Varhošť. Im Jahr 1946 wurde die deutsche Bevölkerung aus Tschechien vertrieben, und der Bezirk Libavá wurde zu einem militärischen Übungsgebiet. Die Kirche wurde ab 1950 der Kirche entzogen und verfiel bis heute zu einer Ruine. Ein Glocke aus dem Jahr 1589 ist in der Pfarrkirche Nanebevzetí Panny Marie in Moravském Berouně untergebracht. Die Ruinen sind von einer Steinmauer umgeben, deren Reste noch sichtbar sind. Auf dem Friedhof, der ursprünglich für die Dörfer Jestřabí, Varhošť, Nepřívaz und angrenzende Siedlungen diente, sind ruskische Inschriften aus der Zeit der sowjetischen Armee zu finden. Eine kleine Informationsplatte gibt grundlegende Informationen zu Kirche und Friedhof.
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- Art
- Kirchengebäude, Ruine
- Ort
- Truppenübungsplatz Libavá
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