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Neustädter Marienkirche
Kirchengebäude in Bielefeld
Die Neustädter Marienkirche ist die größte evangelisch-lutherische Kirche in Bielefeld und liegt im Stadtbezirk Mitte. Sie wurde im gotischen Stil ab 1293 errichtet und ist ein markantes Merkmal des Stadtbildes. Die Kirche war ursprünglich eine Stiftskirche, die 1293 gegründet wurde und bis 1810 als Marienstift bestand. Sie war auch während der Reformation von katholischer und evangelischer Seite genutzt. Die Kirche ist 52 Meter lang und hat einen dreijochigen Chor, der auf die Gotik zurückgeht. Sie wurde in mehreren Bauphasen bis 1512 fertiggestellt. Die Westtürme wurden 1494 abgeschlossen, und bis 1840 trennte ein Lettner den Chor vom Kirchenschiff. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Turmspitzen 1966 wieder aufgebaut. Die Kirche besitzt einen wertvollen Marienaltar aus dem 14. Jahrhundert und gotische Grabdenkmäler. In der Kirche gibt es eine barocke Kanzel aus dem 17. Jahrhundert und eine Orgel, die 2017 geweiht wurde. Die Glocken der Kirche wurden 1993 gegossen und 2017 in Bielefeld eingelagert. Die Marienkapelle an der Nordseite des Chors beherbergt eine mechanische Hausorgel. Die Kirche ist ein Baudenkmal und Teil der regionalen Geschichte Bielefelds.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Bielefeld
- Adresse
- Papenmarkt 10, 33602 Bielefeld
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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