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Maria-Magdalenen-Kirche
Kirchengebäude in Templin, Landkreis Uckermark, Brandenburg
Die Maria-Magdalenen-Kirche in Templin ist die evangelische Stadtpfarrkirche der Stadt und befindet sich im Zentrum der Altstadt. Sie steht im Stadtmauerring und ist die einzige ausrichtung in Ost-West-Richtung. Der älteste Kirchenbau aus Feldsteinen datiert ins 13. Jahrhundert, wurde 1492 zerstört und durch mehrere Neubauten ersetzt. Die heutige dreischiffige Backsteinkirche wurde 1749 eingeweiht und setzte sich aus Resten des Vorgängerbaus zusammen. Die Kirche ist als Hallenumgangskirche mit vier Jochen gestützt gebaut. Der Kirchturm steht westlich des Schiffs, der Chor östlich. Die Fassade ist verputzt und durch Rundbogenfenster sowie Schlusssteine gegliedert. Im Inneren gibt es eine Balkendecke, einen sechsseitigen Chor und eine umlaufende Empore. Die Kirche wurde 1963 und 1995–1998 restauriert. 1970 wurde hier Angela Merkel konfirmiert. Im Vorraum sind Gedenktafeln für Templiner Kriegstote angebracht. Die Kirche besitzt eine Schuke-Orgel mit drei Manuale und einem Pedal, die 1994 eingebaut wurde. Sie ersetzt die Vorgängerorgeln von Scholtze, Buchholz und Jehmlich. Im Altarraum steht eine Chororgel aus Torquay, die 1940 errichtet wurde. Die Innengestaltung umfasst geschnitzte Möbel aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie eine Sakristei aus dem 15. Jahrhundert mit Rippengewölbe.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Templin
- Adresse
- Martin-Luther-Straße 7a, 17268 Templin
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Brandenburg
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