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Turmhügel Schlossbuck im Hag

abgegangene hochmittelalterlichen Burg

Der Turmhügel Schlossbuck im Hag liegt auf einem Hang der Waldabteilung „Hag“ in der Gemeinde Pfofeld im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Er ist ein Rest einer mittelalterlichen Höhenburg, die einst auf dem sogenannten Hag über dem Weihergraben stand. Die Anlage befindet sich 1100 Meter westsüdwestlich der Ortskirche von Pfofeld und wird als Bodendenkmal geschützt. Von der Burg ist heute nur der Turmhügel mit Wall und Graben erhalten. Die Burganlage war vermutlich der Sitz des Pfofelder Ortsadels und wurde urkundlich erstmals 1180 bis 1190 als „Dietericus de Pfavelt“ erwähnt. Die Ministerialenfamilie diente den Grafen von Hirschberg und besaß Güter in Pfofeld, Dornhausen und Gundelshalm. Die Burg diente vermutlich zur Festigung der Herrschaft der Familie. Die Anlage ist etwa 130 Meter lang und 90 bis 100 Meter breit. Der Burgstall besteht aus einer Kernburg mit dem Turmhügel und einer westlich vorgelagerten Vorburg. Die ovale Anlage wird von einem Graben mit Außenwall umgeben, der drei bis fünf Meter breit ist. Der Turmhügel hat einen Durchmesser von rund 40 Metern und eine Höhe von sechs bis sieben Metern. Der Hang liegt nach Westen zum Weihergraben abfallend und der Name Hag deutet auf eine Befestigung hin.

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Art
Archäologische Stätte, Burgstall
Ort
Pfofeld
Denkmalstatus
Bodendenkmal

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