📷 Image: Wikimedia Commons
Burgruine
Baudenkmal in Bad Kissingen, Bayern
Die Burgruine Botenlauben liegt auf 340 m ü. NN in der Stadt Bad Kissingen im Stadtteil Reiterswiesen. Sie ist eine Höhenburg und als Baudenkmal in der Bayerischen Denkmalliste unter der Nummer D-6-72-114-119 registriert. Die Burg entstand vermutlich um 1180 und wurde im 13. Jahrhundert von Otto von Botenlauben bewohnt. Sie war bis 1242 Wohnsitz des Grafen und seiner Frau Beatrix von Courtenay, die das Kloster Frauenroth gründeten. Die Burg wurde später von Bischof Hermann I. von Lobdeburg an das Hochstift Würzburg vergeben und war bis ins 19. Jahrhundert ein Amt mit zahlreichen Belehnungen. Die Burg war ein Zentrum des Adels und ein wichtiger Ort für politische und kulturelle Aktivitäten. Otto von Botenlauben nutzte die Burg als Residenz und beherbergte Gäste wie Minnesänger und Händler. Die Burg war auch Sitz des Amts Botenlauben, das von Bischof Hermann I. im Jahr 1244 eingerichtet wurde. Das Amt wurde mehrfach verpfändet und an Adelige verliehen, bis es im 17. Jahrhundert aufgelöst wurde. Die Burg wurde im Zweiten Markgräflerkrieg 1553 endgültig zerstört und diente danach als Steinbruch. Die Ruine bietet einen weiten Blick über die Umgebung und ist Teil der Landschaft Bad Kissingens. Sie ist ein Teil der historischen Stätte Reiterswiesen, die sich aus dem Hofgut Botenlauben und dem Schlossgut Botenlauben zusammensetzt. Die Burg ist ein Zeugnis der Geschichte des Adels und der politischen Strukturen der Region. Die Ruine ist ein Teil der Landschaft und vermittelt einen Eindruck von der einstigen Macht und Reichtum der Höhenburg.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Bad Kissingen
- Adresse
- Schloßberg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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