PalacesLandkreis FürstenfeldbruckBezirk Landkreis Fürstenfeldbruck

Cultural heritage D-1-7832-0005 in Adelshofen

Siedlung des hohen Mittelalters sowie Wasserburgstall des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit (Hofmarkschloss Adelshofen) mit zugehörigem ehem. Wirtschaftshof und Gartenanlagen.

Der Burgstall Adelshofen ist ein abgegangenes Wasserburgschloss im Ort Adelshofen, einem Gemeindegebiet im Landkreis Fürstenfeldbruck. Die Anlage liegt 559 m über dem Meeresspiegel, 140 m südöstlich der Kuratiekirche St. Michael. Sie gehört zum Bodendenkmal mit der Aktennummer D-1-7832-0005 und umfasst eine Siedlung des hohen Mittelalters sowie eine Wasserburgstallanlage des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit. Die Burg wurde von den Herren von Adelshofen gegründet und war bis 1580 ihr Stammsitz. 1372 wurde sie als solche erstmals erwähnt. 1701 wurde die baufällige Burg abgebrochen, und ein barocker Neubau folgte. 1835 wurde das Schloss abgebrochen, nachdem das Patrimonialgericht aufgelöst wurde. 1929 wurde der Schlossplatz an Anton und Simon Pfleger verkauft. Der Burgplatz lag in der Ortsmitte von Adelshofen und hatte eine Fläche von etwa 70 × 70 m. Zugang fand man über eine Brücke vom Westen. Ein Wassergraben umgab die Anlage und war 12 bis 13 m breit. Das Hofmarksschloss war ein dreigeschossiger Langbau mit Giebeltürmen und einer Parkanlage. Westlich davon befand sich ein quadratischer Wirtschaftshof. Der letzte verbliebene Teil des Schlossensembles ist das Hofmarksrichterhaus aus dem 17./18. Jahrhundert, heute als Wohnhaus der Armen Schulschwestern genutzt.

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Art
Schloss, Siedlung, Bodendenkmal, Wasserburgstall, Burgstall
Ort
Adelshofen
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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