Hornádska kotlina

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Hornádska kotlina

Tal in der Slowakei

Die Hornádska kotlina ist ein geomorphologischer Talkessel im Fatra-Tatra-Gebiet der Inneren Westkarpaten in der Slowakei. Sie liegt im Okres Spišská Nová Ves und wird vom Norden durch die Leutschauer Bergen, vom Osten durch Branisko und Čierna hora, vom Süden durch Volovské vrchy und Spišsko-gemerský kras sowie vom Westen durch die Niedere Tatra und Kozie chrbty begrenzt. Der Talkessel umfasst vier Untereinheiten und wird vom Fluss Hornád durchflossen, dessen Nebenflüsse Levočský potok und Margecianka den Raum prägen. Die Region ist für ihre reichen Travertinvorkommen bekannt, insbesondere um die Stadt Spišské Podhradie, wo sieben Travertinhügel entstanden sind. Der „Spišský travertín“ wurde seit 1918 in der Tschechoslowakei als Bau- und Denkmalgestein verwendet und erreicht eine Lagerstättenstärke von 50 Metern. Eines der bedeutendsten Bauten aus diesem Gestein ist die Zipser Burg. Die Landschaft ist historisch bedeutsam und umfasst Städte wie Spišská Nová Ves und Levoča. Die Hornádska kotlina ist landwirtschaftlich stark genutzt und wird heute von den Verwaltungsregionen Prešovský kraj im Norden und Košický kraj im Süden geteilt. Verkehrstechnisch sind Ost-West-Verbindungen wichtig: im Süden verläuft ein Teil der zweigleisigen Bahnstrecke Košice–Žilina, im Norden die Staatsstraße 18. Parallel dazu führt die Autobahn D1 durch den Raum.

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Art
Tal, Senke, Mesoregion
Ort
Okres Spišská Nová Ves
Seehöhe
427 m

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