Holstein-Glückstadt
ehemaliges Herzogtum im heutigen Schleswig-Holstein
Holstein-Glückstadt war ein historischer Teil der Herzogtümer Schleswig und Holstein, der von den Königen von Dänemark als Herzöge regiert wurde. Die Region umfasste Gebiete in heutigem Deutschland und Dänemark. Die Verwaltungszentrale lag ursprünglich in Segeberg und ab 1648 in Glückstadt, einem Ort am Elbeufer. Die Gebiete umfassten Ämter wie Rendsburg, Steinburg und Plön. Die Geschichte von Holstein-Glückstadt ist geprägt von der Teilung der Herzogtümer nach dem Tod von Herzog Friedrich I. Die drei Söhne teilten die Gebiete unter sich, wobei die Teilung 1544 begann. Die Region wurde bis 1773 von den Königen von Dänemark verwaltet, bis sie schließlich mit Holstein vereinigt wurde. Die Verwaltung war oft komplex, da sie mit anderen Herzoghäusern wie Gottorp und Haderslev koexistierte. In Glückstadt und Segeberg gab es wichtige Verwaltungsstellen und Residenzen. Die Region war Teil der royalen Verwaltung und hatte eine besondere Rolle in der Geschichte Schleswigs und Holsteins. Die Verwaltung war von Stathaltern übernommen, die für die Herzöge tätig waren. Die Region war ein Zentrum der politischen und administrativen Strukturen im 16. bis 18. Jahrhundert.
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- Art
- Herzogtum
- Ort
- Schleswig-Holstein
- Erbaut
- 1544
Nearby
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