Disibodenberg

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Landkreis Bad KreuznachBezirk Landkreis Bad Kreuznach

Disibodenberg

Klosterruine in Odernheim am Glan

Das Kloster Disibodenberg liegt auf dem Höhenrücken des gleichnamigen Berges in Odernheim am Glan, Rheinland-Pfalz. Es befindet sich an der Mündung des Glans in die Nahe und ist Teil des Naturschutzgebiets Disibodenberg. Die Ruine entstand im 7. Jahrhundert durch die Anstrengungen des Heiligen Disibod, der die Stelle als heilige finden soll. Das Kloster war ein bedeutender Wallfahrtsort und wurde mehrfach durch Kriege und Plünderungen beschädigt. 1107 zog die Benediktiner ein, und ab 1259 wurden die Zisterzienser als neue Mönchsordnung eingeführt. Die Anlage blühte bis ins 15. Jahrhundert, ehe ein endgültiger Verfall einsetzte. Die Stiftung der Scivias-Stiftung 1989 sicherte die Ruine und ermöglichte die Besichtigung. Die Klosterruine umfasst etwa 2,5 Hektar und enthält Mauerreste, Giebel und eine kleine Kapelle. Im Besucherhof werden Funde aus verschiedenen Epochen gezeigt, darunter Steinmetzarbeiten aus der Zisterzienserzeit. Die Anlage bietet Ausblicke auf die Nahe und den Glan. Weinbau auf den Südhängen des Berges hat sich bis heute erhalten.

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Art
Kloster, Abtei, religiöse Gemeinschaft
Ort
Odernheim am Glan
Baustil
Romanische Architektur
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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