📷 Image: Wikimedia Commons
Fort Rapp
Fort und Museum in Frankreich nahe Straßburg
Fort Rapp liegt im Süden der Gemeinde Reichstett, etwa sieben Kilometer nördlich von Straßburg. Es war eines der 14 Verteidigungsanlagen, die Preußen nach dem Deutsch-Französischen Krieg errichtete. Ursprünglich als Fort Moltke bezeichnet, wurde es 1872 bis 1874 in Steinbauweise gebaut und 1874 in Dienst gestellt. 1918 wurde es nach General Rapp umbenannt und blieb bis heute nahezu unbeschädigt. Das Fort war für die Unterbringung von 800 Soldaten konzipiert und verfügte über 220 Räume, darunter Unterkünfte, eine Küche, eine Bäckerei und eine Krankenstation. Es bestand aus einer Kehlbastion, einem umlaufenden trockenen Graben, einer Kehlkaserne und einer Haupttraverse mit Kasematten. Die Anlage war mit Waffenplätzen, Magazinen und Beobachtungstürmen ausgestattet und hatte eine komplexe Verteidigungsstruktur. Besucher können die Räume und Wege der Anlage erkunden, die bis heute erhalten sind. Im Inneren gibt es ein kleines Museum, das die Geschichte des Forts erzählt. Ausblick auf die Umgebung und die historischen Räume ermöglichen Einblicke in die militärische Anlage. Die Anlage wurde seit 1996 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und dient heute als Naherholungsgebiet.
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- Art
- Fort, Militärmuseum
- Ort
- Reichstett
- Adresse
- avenue d'Alsace
- Erbaut
- 1872
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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