Cultural heritage D-1-7335-0115 in Wolnzach
Burgstall des Mittelalters sowie ehem. Hofmarkschloss des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit.
Schloss Burgstall war ein Hofmarkschloss in der Marktgemeinde Wolnzach. Es lag im Bereich der Burgstall, einem Hofmarksort, der seit 1647 im Besitz der Grafen von Törring war. Die Hofmark Pörnbach umfasste neun selbstständige Einheiten, wobei Burgstall Teil dieses Komplexes war. Das Schloss selbst ist nicht erhalten, doch das Gelände südlich des Flusses Wolnzach, einem linken Zufluss der Ilm, wird als Burgareal bezeichnet. Das Bodendenkmal Burgstall wird seit dem 14. Jahrhundert als Sitz der Herren von Hausen und später der Grafen von Törring erwähnt. Es war Teil der Hofmark Pörnbach, die bis 1848 als Patrimonialgericht geführt wurde. Die Filialkirche St. Stephan ist der einzige erhaltene Teil des Geländes, während andere Bereiche modern überbaut sind. Das Schloss gilt als Mittelalterbau sowie ehemaliges Hofmarkschloss des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit. Vor Ort kann man das ehemalige Burgareal südlich des Flusses Wolnzach besuchen. Die Filialkirche St. Stephan steht als einziger erhaltener Teil des Geländes. Umgebung und Ausblick sind durch die Lage am Flussufer und die Nachbarschaft zu anderen Hofmarken geprägt. Die historische Bedeutung der Burgstall als Teil der Grafen von Törring und die Verbindung zur Hofmark Pörnbach sind zentral.
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- Art
- Schloss, Burgstall, Bodendenkmal
- Ort
- Wolnzach
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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