Heidetrank Oppidum

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Heidetrank Oppidum

Burg in Hessen, Deutschland

Das Heidetränk-Oppidum liegt bei Oberursel im Taunus und erstreckt sich über zwei Bergrücken im Urselbachtal. Die Anlage umfasst eine Fläche von etwa 130 Hektar und besteht aus Ringwällen, die als Schutzmauern dienten. Vor allem die langgestreckten Ringwälle auf der Goldgrube sind heute erkennbar. Die Anlage besaß sechs Zangentore und wurde im 2. Jahrhundert v. Chr. zum Oppidum ausgebaut. Die Blütezeit fiel in die späte Latènezeit, nachdem die Siedlung im 1. Jahrhundert v. Chr. an Bedeutung verlor. Das Oppidum war ein zentraler Ort der keltischen Siedlung und beinhaltete neben den Ringwällen etwa 160 Wohnpodien. Archäologische Grabungen zeigten Pfostenlöcher, Herdstellen und Gerätschaften. Ein lineares Wall-Graben-System, der Heidengraben, schützte das Tal vor der Goldgrube und den Altenhöfen. Die Anlage wird in eine Akropolis, eine Oberstadt und eine Unterstadt unterteilt. Die wichtigsten Funde sind in der Vortaunusmuseum in Oberursel zu sehen. Der Rundwanderweg führt über den Teil des Oppidums auf der Goldgrube und beginnt an der Fußgängerbrücke nahe der U-Bahn-Station Oberursel/Hohemark. Die Schautafeln informieren über die Geschichte und Struktur der Anlage. Die Umgebung bietet Ausblicke auf das Tal und den Wald, während die Räume der Anlage durch die Reste der Ringwälle und Wohnpodien sichtbar sind. Die archäologischen Funde belegen ein ausgeprägtes Handwerk und die Nutzung von Eisenwerkzeugen.

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Art
Archäologische Stätte, Oppidum
Ort
Oberursel
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland
Seehöhe
421 m

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