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St. Bonifatius
Kirchengebäude in Wiesbaden
Die Katholische Kirche St. Bonifatius in Wiesbaden steht im Zentrum der Stadt, am Nordrand des Luisenplatzes. Sie ist eine dreischiffige Hallenkirche im neugotischen Stil mit einer Doppelturmfassade. Die Kirche wurde zwischen 1844 und 1849 von Philipp Hoffmann errichtet und 1849 geweiht. Die Türme erreichen eine Höhe von 68 Metern und dominieren das Stadtbild. Die Kirche war zu ihrer Zeit das größte Kirchenbauwerk in der protestantischen Residenzstadt Nassaus und wurde erst von der Marktkirche übertroffen. Die Kirche ist als katholische Hauptkirche von Wiesbaden bekannt. Sie besitzt einen Innenraum mit einem einfachen Rippengewölbe und rot-blauen Fenstern. Der Chor ist mit reichen Verzierungen ausgestattet. Die Kirche wurde nach dem Zweiten Weltkrieg restauriert und 1965 grundlegend renoviert. Im Chor stehen Statuen von Franz von Assisi und Teresa von Ávila. Die Kirche ist auch Sitz des Beichtzentrums der Pallottiner und bietet Gespräche und Beichte an. Die Kirche ist umgeben von historischen Gebäuden wie dem Hessischen Kultusministerium, das in den ehemaligen Münze und Pädagogium-Gebäuden untergebracht ist. Der Luisenplatz ist ein zentraler Platz der Stadt, umgeben von weiteren bedeutenden Gebäuden. Die Kirche ist von der Marktkirche, die 1853 bis 1862 erbaut wurde, abgeschattet. Die Kirche ist ein bedeutendes kulturelles und religiöses Zentrum in Wiesbaden.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Mitte
- Erbaut
- 1849
- Baustil
- Neogotik
- Architekt
- Philipp Hoffmann
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
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