Saalburgstraße
archäologische Stätte in Deutschland
Die Saalburgstraße ist eine römische Militärstraße, die im 1. Jahrhundert n. Chr. zur Versorgung und Erreichbarkeit des Kastells Saalburg am Taunus-Übergang gebaut wurde. Sie verlief gradlinig vom Hauptort Nida der Civitas Taunensium zum Kastell und ersetzte den vorrömischen Lindenweg. Die Straße ist heute nur durch Luftbildarchäologie oder geübten Blick erkennbar, da sie in landwirtschaftlich genutzten Gebieten oft angepflügt wird. Die Saalburgstraße war 14 Kilometer lang und verlief unter Missachtung der Topografie direkt vom Forum in Nida zum Haupttor des Kastells. Sie war Teil der militärischen Achse nach Nida, dem Verwaltungscenter der Civitas Taunensium. Im Mittelalter wurde sie als Heidenstraße bezeichnet. Der Verlauf lässt sich heute anhand von heutigen Straßen und Feldwegen rekonstruieren. Die Straße verlief durch verschiedene Gebiete, darunter den Niederurseler Hang, das Neubaugebiet Riedberg, Felder bei Bommersheim, südlich des Oberurseler Kreuzes und den Kleinen Tannenwald. Sie wurde vor dem Saalburg-Kastell als „Römerstraße nach Heddernheim“ bezeichnet und war Teil der Via Praetoria. In Frankfurt am Main trägt eine Straße ebenfalls den Namen Saalburgstraße, doch sie hat keinen historischen Bezug zur römischen Straße.
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- Art
- Archäologische Stätte, Römerstraße
- Ort
- Frankfurt am Main
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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