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Pließnitz
Nebenfluss der Lausitzer Neiße
Die Pließnitz ist ein etwa 20 Kilometer langer Nebenfluss der Lausitzer Neiße im Osten Sachsens. Sie entsteht durch den Zusammentreffen von Petersbach und Berthelsdorfer Wasser südwestlich von Görlitz in Rennersdorf und mündet bei Hagenwerder in die Neiße. Das Einzugsgebiet umfasst rund 180 Quadratkilometer, wobei fast die Hälfte von den Quellflüssen abgeleitet wird. Die Pließnitz wird durch den Petersbach, den längsten Quellfluss, und das Berthelsdorfer Wasser gebildet. Der Petersbach fließt von Kottmar ostwärts und nimmt mehrere Flüsse auf, bevor er sich in Rennersdorf mit dem Berthelsdorfer Wasser vereinigt. Die Pließnitz durchfließt Kunnersdorf, Bernstadt und Schönau, bevor sie in die Neiße mündet. Aufgrund des Braunkohlebergbaus wurde der Flusslauf verlegt. Die Pließnitz hat breite Flussauen und einen niedrigen Wasserstand. Hochwasserereignisse wie das Hochwasser vom 14. Juni 1880 führten zu erheblichen Schäden. In Rennersdorf stieg der Wasserstand innerhalb von 15 Minuten auf 4,15 Meter. 2010 wurde ein Hochwasserrückhaltebecken in Rennersdorf gebaut, um die Durchflussmenge zu regulieren. Die Pließnitz wird seit 2002 zur Flutung des Berzdorfer Sees genutzt.
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- Art
- Fluss
- Ort
- Landkreis Görlitz
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