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Dittwar
Stadtteil von Tauberbischofsheim, Baden-Württemberg, Deutschland
Dittwar ist ein Stadtteil von Tauberbischofsheim im Main-Tauber-Kreis und liegt im Muckbachtal, einem Seitental des Mittleren Taubertals. Der Ort wird von Hügeln umschlossen und besteht aus dem Dorf Dittwar, den Wohnplätzen Lerchenrain und Siedlung Heidenkessel sowie der abgegangenen Ortschaft Willenzheim. Der höchste Punkt ist die Hussenbacher Höhe mit 334 m ü. NN, der tiefste Bereich die Rohrwiesen mit 225 m ü. NN. Die Gemarkung wird von zwei Hauptbächen durchzogen, wobei der Ölbach in den Muckbach mündet, der wiederum in den Brehmbach fließt. Dittwar hat eine Bevölkerung von 693 Einwohnern. Die Geschichte des Ortes reicht bis in die Frühzeit zurück, wo bereits in der Antike Siedlungen bestanden. Im Mittelalter gehörte Dittwar den Fürstbischöfen von Würzburg und später von Mainz. Im 16. Jahrhundert wurde die Ortschaft Willetzheim erwähnt, die später aufgegeben wurde. 1803 wurde Dittwar Teil des Fürstentums Leiningen und später des Landes Baden. 1975 wurde der Ort in Tauberbischofsheim eingemeindet. 1984 wurde Dittwar von einer Flut stark beschädigt, was zu einer großen Sanierung führte. In Dittwar gibt es eine römisch-katholische Pfarrgemeinde mit der Barockkirche St. Laurentius, die 1754 erbaut wurde. Die Wallfahrt zum Kreuzhölzle mit der Kreuzkapelle und dem Kreuzweg ist ein bedeutendes religiöses Ereignis. Die Kreuzkapelle wurde 1683 errichtet, und der Kreuzweg mit 14 Stationen wurde bis 1747 ausgebaut. Die Mariengrotte wurde im 18. Jahrhundert gebaut und vergrößert. Jährlich finden im Mai und September Wallfahrten statt. Die Gemeinde hat einen Ortschaftsrat mit fünf Mitgliedern und eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Vanault-les-Dames.
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- Art
- Ortsteil, Gemarkung
- Ort
- Tauberbischofsheim
- Seehöhe
- 243 m
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