Luisentor

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Luisentor

Stadttor in Demmin (Mecklenburg-Vorpommern)

Das Luisentor in Demmin ist das einzige erhaltene Stadttor der Stadt und das höchste Gebäude der ehemaligen Stadtbefestigung. Es diente der Sicherung der ostseitigen Stadtgrenze, wo häufig Angriffe stattfanden. Mit einer Höhe von 31 Metern ist es nach dem Anklamer Steintor das zweithöchste Stadttor Pommerns. Das Tor wurde im 13. Jahrhundert errichtet und im 14. und 15. Jahrhundert in seiner heutigen Form gestaltet. Das Luisentor war bis 1821 als Kuhtor bekannt und diente als Durchgang für Kühe und ihre Besitzer. Nach der Entfestung der Stadt wurde es bis 1895 als Gefängnis und Wohnung des Gefängniswärters genutzt. 1821 wurde es nach der Prinzessin Wilhelmine Luise benannt, nachdem sie in der Kuhstraße übernachtet hatte. Bis 1844 wurde hier Zoll erhoben. Von 1952 bis 2002 war das Tor ein Jugendherberge und seit 2008 dient es als Gästehaus der Hansestadt Demmin. Das Tor besteht aus Granitfindlingen im Erdgeschoss und Ziegelmauerwerk in den Obergeschossen. Das erste Obergeschoss ist mit dreiteiligen Blenden und Rosetten verziert. Im zweiten Obergeschoss sind Löcher für einen Wehrgang zu erkennen, der im 16. Jahrhundert nicht mehr existierte. Das steile Satteldach wird durch Staffelgiebel mit Blenden begrenzt. Die Umgebung um das Tor ist geprägt von der historischen Stadtsituation und den ehemaligen Funktionen des Gebäudes.

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Art
Turm, Stadttor
Ort
Demmin
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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