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Burg Neuenstein (Walting)
archäologische Stätte in Deutschland
Die Burg Neuenstein war eine im Bau befindliche Felsenburg im Altmühltal, heute im Gemeindeteil Gungolding der Gemeinde Walting im Landkreis Eichstätt. Sie lag auf einem Dolomitfelsen am südlichen Talrand der Altmühl, 412 Meter über Normalnull. Die Anlage ist als Bodendenkmal im Bayernatlas registriert und wird als mittelalterliche Burg bezeichnet. Der Bau der Burg begann 1394 durch Herzog Stephan von Bayern, der sie als „Neuenstein“ bezeichnen wollte, da sie nahe der älteren Burg Arnsberg entstand. Die Burg sollte den Verkehr im Schambachtal und den Zugang zu Ingolstadt kontrollieren. Doch aufgrund der fehlenden Zustimmung des Bischofs von Eichstätt wurde die Anlage 1394 an das Hochstift Eichstätt abgetreten. Sie blieb unvollendet, und der Bischof setzte die Arbeiten nicht fort. Von der Burganlage ist nur ein etwa drei Meter tiefer Halsgraben erhalten, der in den Fels gehauen wurde. Die genaue Ausgestaltung der Burg ist nicht bekannt. Die Burg Rauenwörth liegt 220 Meter nordnordöstlich. In der Umgebung sind frühgeschichtliche Gräber sowie eine abgelegene Wasserburg nachgewiesen. Die Sage spricht von Nonnen, die Spaziergänge zum Burgfelsen unternahmen.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Walting
- Erbaut
- 1394
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
Nearby
- Cultural heritage D-1-7034-0216 in Walting46 m
- Burg Rauenwörth179 m
- Burg Arnsberg1.5 km
- Cultural heritage D-1-7034-0179 in Kipfenberg1.5 km
- Wehrkirche Gungolding1.5 km
- Castra of Böhming2.9 km
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