Schloss Niederroßla
nicht erhaltenes Schloss in Niederroßla im Landkreis Weimarer Land in Thüringen
Das Schloss Niederroßla stand in Niederroßla, einem Ortsteil der Landgemeinde Ilmtal-Weinstraße im Landkreis Weimarer Land in Thüringen. Es war ursprünglich eine Wasserburg, die im 18. Jahrhundert zum barocken Jagdschloss umgebaut wurde. Das Schloss hatte einen trapezförmigen Grundriss, zwei Ecktürme und war zum Park hin offen. Weitere Bauten und ein landwirtschaftliches Gut entstanden, das bis 1946 verpachtet war. Johann Wolfgang von Goethe verbrachte zwischen 1779 und 1789 mehrmals Zeit im Schloss und soll Kastanienbäume im Park gepflanzt haben. 1945/46 wurde das Schloss nach einem Bombentreffer als Bürgermeisteramt genutzt und Umsiedler aus den deutschen Ostgebieten untergebracht. 1947 ordnete die sowjetische Besatzungsmacht den Abbruch des Herrenhauses und der Gesindewohnungen an. Das Schloss Niederroßla war ein Teil des Parks und der umliegenden Landschaft. Der Park umfasste einen Wassergraben, der nach dem Abbruch des Schlosses mit Bauschutt verfüllt wurde. Die Umgebung umfasst die Landgemeinde Ilmtal-Weinstraße und den Landkreis Weimarer Land. Die historischen Bauten und der Park sind Teil der Landschaft und der regionalen Geschichte.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Niederroßla
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