Libkovice

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Libkovice

ehemalige Gemeinde in Tschechien

Libkovice ist ein Ortsteil von Mariánské Radčice im Okres Most, Tschechien. Der Ort liegt am Bach Lomský potok im nordöstlichen Teil des Bezirks. Er wurde erstmals 1186 in einer Schenkungsurkunde erwähnt und war bis 1848 im Besitz eines Klosters. Im 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung auf über 2.000 Menschen, vor allem durch den Bergbau. Die Gemeinde wurde 1993 nach Mariánské Radčice eingemeindet, wobei das eigentliche Dorf aufgrund des Kohlebergbaus liquidiert wurde. Der Ort war bis in die 1990er Jahre ein wichtiger Bergbauort mit mehreren Schächten, darunter die Kaisergrube und der Schacht Johann I. Die Bergbauaktivitäten führten zu einer starken Bevölkerungszunahme. Die Pseudorenaissance-Kirche St. Michael und andere historische Gebäude wurden abgerissen, während einige Relikte in andere Orte verlegt wurden. Die Gemeinde hat sich seitdem deutlich verändert, mit nur wenigen Einwohnern und einem verlassenen Dorf. In Libkovice gibt es heute kaum noch Bewohner, das Dorf ist verlassen. Die ehemaligen Bergbauunternehmen sind nicht mehr aktiv, und die historischen Gebäude sind entweder abgerissen oder verlegt. Die einzige bleibende Spur ist die Einrichtung der Sammlung Zaniklé obce, die historische Fotos des Ortes zeigt. Die Umgebung um Libkovice ist ländlich und geprägt von der Region Most.

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Art
Wüstung, Gemeindeteil in Tschechien
Ort
Mariánské Radčice

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