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Sankt Veit in Defereggen
Gemeinde im Bezirk Lienz, Tirol
St. Veit in Defereggen liegt im mittleren Defereggental in südlicher Hanglage auf einer Höhe von 1.495 m ü. A. und ist die höchste Gemeinde Osttirols. Das Tal wird von der Schwarzach durchflossen, und das Gemeindegebiet umfasst mehrere Weiler und Höfe. Die Ortsnamen wie Gsaritzen oder Gritzen stammen aus slawischer Sprache. Die Gemeinde gehört zum Nationalpark Hohe Tauern und umfasst einen Großteil der Fläche, der land- und forstwirtschaftlich genutzt wird. Die erste urkundliche Erwähnung von St. Veit erfolgte 1313, als der Ort als Pfarrort des Erzbistums Salzburg erwähnt wurde. Die Bevölkerung lebte bis ins 15. Jahrhundert hauptsächlich von Landwirtschaft und Viehzucht, danach war der Bergbau wichtig. Später stieg der Tourismus zur wichtigsten Einnahmequelle auf. Die Gemeinde war bis 1803 politisch an Salzburg gebunden und war als Kuratie mit eigenem Priester finanziell abhängig. Die Gemeinde umfasst sechs Fraktionen, darunter Bruggen, Gritzen und Gsaritzen, die sich über Tal und Hänge erstrecken. Im Zentrum steht die Pfarrkirche St. Veit, die 1313 erstmals erwähnt wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Zottenkirchl und das Museum Zeitreise Defereggental. Die Gemeinde ist mit Italien, insbesondere Sexten, verbunden. Die Bevölkerungsentwicklung zeigte im 20. Jahrhundert einen Rückgang, und heute leben 616 Einwohner hier.
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- Art
- Landgemeinde in Österreich, Gemeinde in Österreich
- Ort
- Bezirk Lienz
- Seehöhe
- 1495 m
Nearby
- Pfarrkirche St. Veit in Defereggen142 m
- Friedhofskapelle Gsaritzen150 m
- Altes Gemeindehaus177 m
- Reimmichlbrunnen191 m
- Widum203 m
- Zottenkirchl582 m
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